Steven Meyer

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Deutscher StaatsbürgerSofort verfügbar

Schnittstelle zwischen Fachbereich und Technik: versteht Geschäftsprozesse schnell, übersetzt sie in klare Anforderungen und setzt daraus mit KI-Werkzeugen funktionierende Lösungen um. Seit 2018 in Supply-Chain-Analytics, SAP-Transformation und Reporting bei ALDI tätig, zuletzt als Global Supply Chain Reporting Manager mit 12 direkten Mitarbeitenden in 2 agilen Squads und über 300 harmonisierten KPIs für 7 Länder. Entwickelt seit 2026 mit Large Language Models (Claude Code, Lovable) eigenständig produktive Webanwendungen – eine KI-gestützte Job-Matching-Plattform mit über 36.000 ausgewerteten Stellenanzeigen und eine Geschäftsanwendung für ein australisches Serviceunternehmen, jeweils von der Anforderungsanalyse bis zum Betrieb.

Kernkompetenzen

Berufserfahrung

KI-gestützte Softwareentwicklung

Freiberuflich und privat, Köln · Juni 2026 – heute

  • Freiberuflich: Konzeption, Entwicklung und Betrieb einer Geschäftsanwendung für First Class Filtration (Adelaide, Australien) – Terminbuchung, Tourenplanung, Verträge mit E-Signatur, Rechnungsstellung; live im Einsatz
  • Privat: KI-gestützte Plattform, die täglich Stellenanzeigen aus 5 Quellen abruft, bewertet und Bewerbungsunterlagen faktengebunden zuschneidet
  • Details zu beiden Projekten unter Ausgewählte KI- und Digitalprojekte

Global Supply Chain Reporting Manager

ALDI Süd, Deutschland · März 2024 – Juli 2026

  • Product-Owner-Lead für die SAP-BW-Reporting-/KPI-Plattform: Produktvision und Roadmap, Priorisierung des Backlogs nach geschätztem ROI, Geschäftswert, Datenqualität und Umsetzbarkeit; Epics und User Stories in Jira
  • Führung von 12 direkten Mitarbeitenden in 2 agilen Squads, darunter 3 Product Owner; OKRs auf Abteilungs- und Teamebene gesetzt und nachverfolgt
  • Anforderungsaufnahme in Discovery-Workshops mit Fachbereichen und Fachexperten aus 7 Ländern (Supply Chain, Transport, Lager); Refinements und Reviews vorbereitet und moderiert
  • Über 300 harmonisierte SAP-BW-KPIs für konsistentes, datenbasiertes Reporting über 7 Länder; erstmals tagesaktuelle Transparenz über Bestands- und Lieferkennzahlen; Datenbasis für den S&OP-Prozess
  • Wireframes, Mockups und klickbare Prototypen in Figma; einheitliche Dashboard-Designstandards mit Chapter Leads entwickelt; Feedback- und Status-Sessions moderiert, Stakeholder über Jira laufend informiert
  • Rund 20 Power-BI-Dashboards und Datenmodelle für eine konzernweite Plattform mit bis zu 10.000 internen Nutzenden; an der Entwicklung von Projekt ATLAS (Self-Service-Analytics) beteiligt, das wöchentlich mehrere Stunden manuelles Reporting einspart
  • Systemanalyse und Identifikation von Fehlerquellen in Report-Backends; 6-monatiges Remodeling von Datenbanken und Tabellen mit genaueren Reports
  • Frühe Einführung KI-gestützter Werkzeuge im Team: KI-Funktionen in Power BI und Tableau (KPI-Exploration in natürlicher Sprache, Berechnungen, Visuals), Figma, Python in Databricks; Python mit KI-Tools für die Transformation großer Datenmengen
  • Datenschutz (DSGVO), Datenklassifizierung und Row-Level Security in der Reporting-Plattform; zentralen Datenkatalog (Collibra) weiterentwickelt und gefördert
  • Steuerung externer Dienstleister und Beratungen inkl. Rechnungsprüfung und Durchsetzung von SLAs; Jira-Workflows, Automatisierungsregeln und Dashboards gemeinsam mit den Plattform-Administratoren konfiguriert
  • Tägliche Diagnose und Behebung von Dashboard-Problemen; Bearbeitung fachlicher Daten- und Reporting-Anfragen interner Teams; Datenaufbereitung für interne Audits und behördliche Prüfungen

SAP Deployment Manager

ALDI, Australien und USA · Januar 2023 – Februar 2024

  • SAP-Rollout als Wasserfallprojekt; regelmäßige Lenkungskreis-Präsentationen zu Fortschritt, Risiken, Gegenmaßnahmen und RACI; Risiko- und Abhängigkeitsmanagement gemeinsam mit dem Risikomanagement-Team
  • Celonis-gestützte Datenqualitätssicherung über 7 SAP-Migrationen; 80 % weniger Migrationsfehler im ersten Rollout, tausende Datenprobleme behoben, 2 FTE Prüfaufwand eingespart
  • Stammdatenmigration von über 10.000 Artikeln, 1.500 Lieferanten und 700 Standorten; 90 % weniger Stammdatenfehler ab dem 3. Verteilzentrum
  • SIT/UAT und Defect-Management in Jira; Design-Input und Verbesserungsvorschläge an die Entwicklung
  • Interne Tools entwickelt (Datenextraktion, Dashboards, Schulungsanwendungen); SOPs erstellt und Endanwender-Schulungen koordiniert; Onboarding und Change-Management für über 500 Lieferanten

Supply Chain Process Manager – Australien

ALDI Süd, Deutschland (Remote) · Juni 2021 – Dezember 2022

  • Sicherstellung der Übertragbarkeit der zentral in Deutschland entwickelten SAP-Transformation auf den australischen Markt; Wegbereitung für die vollständige Umstellung von Altsystemen auf SAP
  • Validierung von Stammdaten- und Beschaffungsprozessen in über 200 UAT-Szenarien; teamübergreifende Abstimmung zur Harmonisierung und Neugestaltung bestehender Prozesse
  • End-to-End-Produktlebenszyklus mit Einkauf, Stammdatenteams und IT abgestimmt – vom Vertrag über Bestellung, Lieferung und Distribution bis zum Verkauf in der Filiale

Supply Chain Manager – Replenishment und Logistik

ALDI, Australien · September 2018 – Mai 2021

  • Forecasting und Verfügbarkeitsmonitoring für über 2.000 Produkte in 50+ Filialen mit SQL und Excel; Warenverfügbarkeit durchgehend über 99 %, Verderb unter 5 % des Kategorie-Umsatzes
  • Statistische Prognosemodelle (gleitende Durchschnitte, Saisonbereinigung, Regression) aufgebaut, verglichen und mittels Signifikanztests validiert
  • Excel-/VBA-Tools zur Datenextraktion und Automatisierung entwickelt, u. a. als Ersatz für ausfallende Altsysteme während COVID-19
  • End-to-End-Management von Bestellungen inkl. Lieferantenverhandlungen und Qualitätsreklamationen; EDI-Anbindung von Lieferanten für Bestellungen und Rechnungen, inkl. automatischer Rechnungserstellung bei Wareneingang
  • Führung eines 10-köpfigen Teams; Regionallager während COVID-19 intern auf Platz 1 der Warenverfügbarkeit vor 7 weiteren Verteilzentren

Assistant Store Manager – Operations

ALDI, Australien · August 2014 – August 2018

  • Operative Führung von Filialteams mit 15–30 Mitarbeitenden in drei ALDI-Filialen

Weitere Berufserfahrung in der Gastronomie, 2008–2014

Ausgewählte KI- und Digitalprojekte

Beide Projekte folgen derselben Arbeitsweise: das Geschäftsproblem verstehen, Anforderungen präzise spezifizieren, mit KI umsetzen, Ergebnisse gegen messbare Kriterien prüfen und absichern. Sie zeigen, wie aus einer fachlichen Fragestellung ohne eigenes Entwicklungsteam eine produktive Anwendung entsteht.

First Class Filter Care – Geschäftsanwendung für ein Serviceunternehmen

Freiberuflich für First Class Filtration, Adelaide (Australien) · Juni 2026 – heute

Ausgangslage: Ein junges Unternehmen für die Installation und Wartung von Wasserfiltern brauchte ein System für Kunden, Techniker, Verwaltung und Finanzen. Ein Entwicklungsteam gab es nicht; Termine, Verträge und Rechnungen liefen über Telefon, Papier und Tabellen.

Vorgehen

  • Geschäftsmodell, Abläufe und Rollen (Kunde, Techniker, Administration, Finanzen) mit dem Inhaber aufgenommen und in eine detaillierte Spezifikation übersetzt: Datenmodell, Berechtigungen, Nutzerflüsse, Geschäftsregeln und Sicherheitsanforderungen
  • Weiterentwicklung über 35 schriftliche Anforderungsdokumente (rund 26.000 Wörter) – je Erweiterung ein Konzept mit Zielen, betroffenen Tabellen, Akzeptanzkriterien und Abgrenzung; damit steuerbar und nachvollziehbar für Mensch und KI
  • Werkzeugwahl nach Projektphase: schneller Prototyp mit dem KI-App-Builder Lovable, danach Weiterentwicklung mit Claude Code für mehr Kontrolle über Datenbank, Tests und Deployment; rund 500 Versionsstände in 5 Monaten
  • Migration von Anwendung und Daten aus Lovable auf eine eigene Supabase-/Vercel-Infrastruktur, inkl. Datenbank-Migrationsskripten und Übernahme aller Bestandsdaten
  • Fachliche Tests und Fehlerbehebung in iterativen Runden mit dem Inhaber; Anforderungen laufend nach Nutzen für den Betrieb priorisiert

Ergebnis

  • Kundenportal: Online-Terminbuchung mit Kapazitätssteuerung, Umbuchung, Serviceverlauf, Zählerstände zur Prognose des nächsten Filterwechsels, Empfehlungsprogramm mit Gutschriften
  • Betrieb: Tourenplanung nach 7 Servicezonen mit automatischer Zuordnung über die Postleitzahl, Technikerzuweisung und -verfügbarkeit, Tagesrouten (Run Sheets), Status-Historie je Auftrag
  • Verträge und Finanzen: digitale Installationsverträge mit E-Signatur (vor Ort oder per Link), versionierte Vertragsvorlagen, Rechnungsstellung inkl. Umsatzsteuer, Anzahlungsbelege, Zahlungsabgleich, Abrechnung von Subunternehmern, Kostenansicht für die Finanzrolle
  • Architektur: React/TypeScript (TanStack Start), PostgreSQL (Supabase) mit rund 40 Tabellen, 60 Datenbankfunktionen und Row-Level Security, Hosting auf Vercel; Anbindung der Google Places API (Adressvervollständigung, Schlüssel nur serverseitig) und von Resend (E-Mail-Versand)
  • Begleitend mit KI erstellt: Website mit 4 Fachartikeln, Datenschutz-, AGB- und Garantieseiten, Marketingstrategie, Installationsvertrag, Handbücher für Administration, Kunden und Techniker, Rechnungs- und E-Mail-Vorlagen
  • Status: live im Einsatz, Anlaufphase

Job Tracker – KI-gestützte Job-Matching- und Bewerbungsplattform

Privates Projekt, Köln · September 2026 – heute

Ausgangslage: Die Jobsuche über mehrere Portale war unübersichtlich, und KI-generierte Bewerbungen neigen dazu, Qualifikationen zu erfinden. Ziel war ein System, das täglich den Markt sichtet, ehrlich bewertet und Unterlagen nur aus belegten Fakten erstellt.

Vorgehen und Ergebnis

  • Täglich automatisierter Abruf neuer Stellenanzeigen aus 5 Quellen – Bundesagentur für Arbeit (REST-API), XING (GraphQL-API), StepStone, EnglishJobs und Talent.com; über 36.000 Anzeigen in einer SQLite-Datenbank
  • Bewertung jeder Anzeige: Keyword-Abdeckung gegen das bestätigte Profil (kalibriert an Referenzfällen), Kosinus-Ähnlichkeit, ÖPNV-Pendelzeit über die EFA-Schnittstelle, Duplikaterkennung über Jobbörsen hinweg
  • Regelbasierte Erkennung von Abschluss- und Sprachanforderungen mit automatisierten Tests; jede Regel am Datenbestand gemessen – z. B. Erkennung deutscher Sprachanforderungen von 348 auf 678 Anzeigen verbessert, ohne Fehltreffer wie „Deutschlandticket“
  • LLM-Agenten (Claude CLI) für Analyse und ATS-Review auf Knopfdruck; Stellenanzeigen als nicht vertrauenswürdige Eingabe behandelt, Agenten laufen ohne Werkzeugzugriff (Schutz gegen Prompt Injection)
  • Bewerbungspipeline aus 4 eigenen Claude-Code-Skills (Lebenslauf zuschneiden, ATS-Score, Nachbesserung, Anschreiben DE/EN) mit fester Faktenbasis als einziger Quelle: keine erfundenen Qualifikationen, offene Punkte werden erfragt und dokumentiert
  • Schnittstellen gegen stille Fehler abgesichert: prüft bei jedem Abruf, ob ein Filter tatsächlich angewendet wurde – so wurde eine unangekündigte Änderung bei StepStone sofort erkannt
  • Lokaler Betrieb ohne laufende API-Kosten: Node.js-Server, Dashboard als mobile Web-App (PWA), tägliche Ausführung über die Windows-Aufgabenplanung
  • Technische Entscheidungen und Messwerte durchgehend dokumentiert, damit jede Regel nachvollziehbar bleibt und von Mensch oder KI weiterentwickelt werden kann

Arbeitsweise mit KI

Einsatzfelder im Überblick

KI, Technologieanalyse und digitale Innovation

Praktischer Einsatz und Bewertung von LLM-Werkzeugen (Claude Code, Lovable, ChatGPT, Copilot, Perplexity) in zwei produktiven Anwendungen – von der Idee bis zum Betrieb. Technische Konzepte, User Stories und Akzeptanzkriterien als Grundlage der Umsetzung; fachliche Tests; Bewertung von KI-Ergebnissen gegen definierte Kriterien; Absicherung gegen Prompt Injection.

Business-Analyse und digitale Plattformen

Anforderungsaufnahme mit Fachbereichen in 7 Ländern, Übersetzung in umsetzbare Konzepte, Backlog-Priorisierung nach Geschäftswert und Umsetzbarkeit, SIT/UAT und Defect-Management, Prozessanalyse mit Celonis, zielgruppengerechte Dokumentation. Enge Zusammenarbeit mit Entwicklung, IT und Fachbereichen.

IT-Projektmanagement, Dienstleistersteuerung und Governance

SAP-Rollout als Wasserfallprojekt und Lieferung über agile Squads; Lenkungskreis-Präsentationen, Risiko- und Abhängigkeitsmanagement, RACI, PMO. Steuerung externer Dienstleister mit SLAs und Rechnungsprüfung; Datenaufbereitung für interne Audits und behördliche Prüfungen; DSGVO, Datenklassifizierung und Row-Level Security.

IT-Service und Anwenderbetreuung

ServiceNow (ITSM) und Jira im Alltag, ITIL-Grundkenntnisse; tägliche Fehleranalyse bei Datenfeeds, Reports und Dashboards; Bearbeitung fachlicher Anfragen interner Teams; Endanwender-Schulungen, SOPs und Handbücher; Remote-Support mit TeamViewer.

Weiterbildung, Ausbildung und Sprachen

Weiterbildung

Kurzprogramme: Leadership, People Management, Coaching, KPI-Management, SAP (inkl. MM), SAP BW, Projektmanagement, Product Ownership

Ausbildung

Advanced Diploma in Multimedia – Swinburne TAFE, Australien, 2008

Weitere technische Kenntnisse

3D und CAD: AutoCAD, 3ds Max, Autodesk Fusion, SolidWorks, Blender; freiberufliche Architekturvisualisierung (rund 30 Hausentwürfe); über 100 selbst konstruierte 3D-Druckteile

Sprachen

Englisch – Muttersprache · Deutsch – B1 (B2-Kurs seit Oktober 2026, Ziel C1) · Japanisch – Grundkenntnisse